Kurzgeschichte

002_altemuehle_frVörie ist der kleinste Stadtteil von Ronnenberg in der Nähe von Hannover. Seit dem Jahr 2012 zählen wir hier etwa 310 Einwohner. Die Eingemeindung wurde 1969 vorgenommen. Im Jahre 1252 wurde Vörie zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort geht aus einem fränkischen Edelhof hervor, der vermutlich zur Sicherung der Furt durch die Ihme-Niederung angelegt wurde.

Die meisten Häuser Vöries schmiegen sich an das südliche Ufer der Ihme, die hier noch Landwehr heißt. Das Dorf war bis vor wenigen Jahren noch sehr bäuerlich geprägt und auch heute noch wirken die großen Höfe äußerlich auf das Erscheinungsbild.

Zu den von Radfahrern und Wanderern viel besuchten Orten gehören die Wasserbüffel mit dem Aussichtsturm zwischen Weetzen und Vörie. Gleich darauf am Ortseingang folgt die Alte Wassermühle (Weizenmühle) die mittlerweile verfällt und etwas weiter im Ortskern findet man den Feuerwehr Glockenturm sowie die „Tausendjährige Eiche“, die auch das Dorfwappen ziert. Die Eiche besitzt einen Umfang von fast 7,50 m in 1,0 m Höhe und gehört damit zu den mächtigsten Bäumen in Niedersachsen. Und wer noch mehr Natur genießen will, der findet den Deister vor der Tür und kann sich gemütlich auf eine der Aussichtsbänke niederlassen.

Die bäuerliche Vergangenheit wird durch einige Gehöfte, die calenbergtypischen Rübenburgen und große Scheunen sichtbar. Inmitten weiter Getreide- und Rübenfelder vermittelt Vörie einen norddeutsch-herben Charme.

Schon Wilhelm Raabe bezeichnete es
einst als ein von der Ihme durchflossenes freundliches Dorf, und das
soll es nach dem Wunsch seiner Bewohner auch noch lange bleiben.

 

Einige Bilder aus dem Ort und der Umgebung…

Kommentare sind geschlossen.